Das Pius-Hospital Oldenburg wird seit über einem Jahrzehnt baulich weiterentwickelt, mit Erweiterungen und Sanierungen im laufenden Betrieb. Als größtes katholisches Krankenhaus im Nordwesten und Teil der Universitätsmedizin Oldenburg stehen hier Hygiene, Versorgungssicherheit und Transparenz in der Trinkwasserinstallation besonders im Fokus.
| Information | |
|---|---|
| Ausführungsjahr | 2013 |
| Ort | Oldenburg |
| Objektart | Krankenhaus |
| Maßnahme | Sanierung |
| Produktgruppe | KHS, Sicherungsarmaturen, Regulierarmaturen, KTS |
Das Pius-Hospital Oldenburg ist das größte katholische Krankenhaus im Nordwesten Deutschlands. Mit 13 Kliniken, universitätsmedizinischen Fachbereichen und hochmoderner technischer Ausstattung versorgt das Haus jährlich rund 60.000 bis 76.000 Patient:innen. In den vergangenen Jahren wurden zentrale Bereiche umfassend modernisiert, darunter Intensivstationen, der Zentral-OP, das ambulante OP-Zentrum sowie der neue F‑Flügel, der 2021 fertiggestellt wurde. Die fortlaufenden Bauabschnitte stärken den Klinikstandort und passen die Infrastruktur an moderne medizinische Anforderungen an.
Durch die fortlaufenden Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen – insbesondere rund um den alten und neuen Zentral‑OP sowie die Intensivstation – musste das Pius-Hospital seine Trinkwasserinstallation unter wechselnden baulichen Bedingungen im laufenden Betrieb sicher betreiben. Diese sensible Umgebung stellt höchste Anforderungen an die Trinkwasserhygiene. Temporäre Leitungsführungen, phasenweise Stillstände und veränderte Stranghydraulik erhöhten das Risiko von Stagnation, Temperaturschwankungen und demzufolge hygienischen Unregelmäßigkeiten. Gleichzeitig erforderte die schrittweise Inbetriebnahme des neuen F‑Flügels und die Sanierung älterer Bereiche eine dauerhafte Absicherung und transparente Überwachung aller relevanten Prozesse innerhalb der Trinkwasserinstallation.
Um Trinkwasserhygiene und Betriebssicherheit in einem Großobjekt wie dem Pius-Hospital dauerhaft zu gewährleisten, ist ein abgestimmtes Zusammenspiel u. a. von Sicherungseinrichtungen, effizienter Trinkwassererwärmung, Stagnationsvermeidung durch automatisierte Spülprozessen, Messtechnik, und Reguliertechnik erforderlich. KEMPER lieferte als Komplettanbieter ein umfassendes Trinkwasserhygiene-Konzept, das alle speziellen Anforderungen des Krankenhauses zuverlässig abdeckt.
Die baulichen Maßnahmen im laufenden Betrieb waren eine enorme Herausforderung. Mit den KEMPER-Systemlösungen konnten wir die Trinkwasserhygiene jederzeit sicherstellen. Besonders die konstante Temperaturhaltung und die präzisen Regulierfunktionen haben uns überzeugt.